Archiv der Kategorie: Frau Pollack

Frau von P.

erzählt von einem ihrer Söhne: „Sie glauben gar nicht, wie fleißig mein Isidor is, seitdem er Chemie studiert. Den ganzen Tag macht er in sein Laboratorium nix wie Exkremente!“

(7. November 1909)

 

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Wie die Frau v. Pollak

gesprochen hätte, wenn sie die Mutter des Herrn v. Pollak, des Helden der vielbesprochenen Spieleraffaire gewesen wäre.

„Umbo! Das haste jetzt davon. Auf was herauf du in Automobilklub hereingetreten bist, wo einen beim E’ Karte-Spielen auf die main-Linie geschaut wird, weiß ich nicht. Packeln schlagt sich, packeln vertragt sich, aber doch nix in aner Saucietät, gegenüber einen Juden mit aner solchen: Nos Chalance. Weiterlesen

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Neues von Frau von Pollack.

Frau von Pollack sieht, wie ein Bekannter, ein gebürtiger Pariser, den Klavierauszug von  Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ in der Hand hält, auf dem im französischen Originaltext der Titel steht: „Les Contes d’Hoffmann.“
Nu, eso etwas!“ ruft sie kopfschüttelnd aus, „diese Franzosen haben doch immer den Mut, solchene Sachen beim richtigen Namen zu nennen! Jetzt heißen sie die Oper direkt: Die Chontes (Jargon für „Dirnen“) des Hoffmann!!“

(1. November 1908)

 

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Die Frau von Pollak

ist sicher, ebenfalls später einmal, gleich der „Frau aus Gaya“ — sie meinte wohl Frau Aja —ausgehauen zu werden. „Ich bitt’ Sie“, äußerte sie mit leuchtendem Aufschlag ihres Lorgnons, „mei Mutterwitz hat vor allem darin bestanden, daß ich überhaupt e Mutter gewor’n bin. Weiterlesen

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Der neueste Pollack-Witz.

In ihrer Sommerfrische frägt die leb­hafte Dame einen aus Wien kom­menden Bekannten, was es in der Residenz denn Neues gäbe?

„Nun, der Stephansturm ist zu ersten­male illu­mi­niert worden“, lautet die Ant­wort. „Leider aber habe ich durch das fort­­währende Hinaufschauen vom Ste­phans­platz zur Seite des Turmes einen Schmerz im Nacken bekommen, der so ausgiebig ist, daß mir das Genick heute noch wehtut.“

Worauf Frau von Pollack sagt:
„Nu, da kann ich Ihnen nur raten, konsultieren Sie so bald wie möglich eine Genickologen!“

(2. August 1908)

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Neues von Frau von Pollak.

Eine nicht sehr begüterte Christin fragt Frau von Pollak, was das Wort „Nebbich“ (soviel wie bedauernswert) bedeutet. Darauf fährt diese auf und ruft: „Was sagt man dazu? So ein Nebbich weiß nicht, was nebbich ist…“

(22. März 1908)

 

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Neues von Frau von Pollak.

– Wohin so eilig, Frau von Pollak?
= Stellen Sie sich vor, mein Mann, der Schlingel, hat mir soeben gesogt, er legt sich auf die Veranda, jetzt such ich das gemeine Frauenzimmer, und wenn ich se erwisch’, kratz’ ich ihr, meiner Seel’, die Augen aus!

(15. März 1908)

 

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Neues von Frau von Pollak.

– Wohin gehen Sie, Frau von Pinzeles?
= Ich geh’ heute zum „Teufel“.
– Aber Frau Pinzeles, ich hab’ Ihnen das nix gewunschen.

(23. Februar 1908)

 

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Neues von Frau von Pollak.

Soeben komme ich aus einem neuen Vereine. Ich und einige Damen haben uns dort als Vorstand prostituiert.

(23. Februar 1908)

 

 

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Neues von Frau von Pollak.

Mei Moriz ist a passionierter Tiroler. Doch er leidet an Größenwahn. Er bildet sich nämlich ein, er hat schon ä Kropf!

(19. Jänner 1908)

 

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Neues von Frau von Pollak.

Frau von Pollak trägt sich mit dem Gedanken, ihre Aussprüche zu sammeln und herauszugeben. Sie hat sich auch schon für einen Titel entschieden, er lautet: „Leuchtende Scherben“, enthaltend die gesamten Ausflüsse der Frau von Pollak.

(12. Jänner 1908)

 

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Neues von Frau von Pollak.

Frau v. Pollak zu ihrer Tochter: Nur getrennte Schlafzimmer, Elsa! Wenn dich die Mann begehrt, so soll er auf der elektrischen Klingel läuten, tut er dies drei Tage nicht, so gehste zu ihm und fragst ihn, ob die Klingel scho verdorben is; so weißt de, wie de dran bist…

(8. Dezember 1907)

 

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Frau Pollak frägt:

„Ich bitt’ Sie, warum hat man immer bei dem Hardenprozeß von ‚Homofächeln’ geredt? In Sachsen is doch nur die Geschichte mit der Toselli gewesen – Potsdam is ja aber doch in Preußen…?“

(3. November 1907)

 

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Neues von Frau von Pollak.

Frau von Pollak (zu ihrem sich ärgernden Gemahl: „Was haste denn? Worüm bleibst de nie sitzen. Aufspringen tust de wie ä Lackschuh…

***

Lassen Se mich in Ruh’! Woher soll ich wissen, wo Großwardein liegt? Ich kenn mich nix so gut aus in der Pornographie…

***

– Wohin denn so rasch? warum eilen Sie so?
= Ich gehe heute zur „Braut von Messina“.
– Tun Sie das nix. Warten Sie doch, bis sie geheiratet hat…

(29. September 1907)

 

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Neues von Frau von Pollak.

Frau von Pollak (zu ihrem jüngsten Sohn): Was, du kommst wieder mit schmutzige Händ’ in mein Salon, ja, wozu gibt es denn a lavoir vivre?

(22. September 1907)

 

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Neues von Frau von Pollak.

– Was sagen Sie dazu, der Krongold läßt sich von seiner Frau scheiden. Er halt’s nicht mehr mit ihr aus. Sie leidet nämlich an Lymphomanie…

(8. September 1907)

 

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Neues von Frau von Pollak.

Ich hab’ geglaubt, die Löwenherz wird hinter ihrem früheren Leben ä Strich ziehen, und was glauben Sie, tut sie? Sie geht darauf.

(11. August 1907)

 

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Neuestes von Frau von Pollak.

Mei Moriz is’ ä leidenschaftlicher Tourist. Er läßt sich jetzt auch schon ä ganzen Gamsbart wachsen.

***

Was mir meine Kinder für ä Freude machen; ich sag’ Ihnen, mein Haus ist schon das reinste Freudenhaus…

(21. Juli 1907)

 

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Neuestes von Frau von Pollak.

– Waren Sie schon bei „Gott der Rache“ von Schalom Asch, Frau von Pollak?
= Hören Se mer auf von dö geschriebenen Mazzes…

(30. Juni 1907)

 

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Von Frau Pollak.

Sie hatte wieder einmal Anlaß, in „Mutterfreuden“ zu schwelgen. Nicht etwa „asooo“ — darüber ist sie wohl schon ein bißchen hinaus — aber sie nimmt Komplimente für ihre Töchter entgegen.
„Ihre Fräulein Töchter sind doch wirklich reizende Geschöpfe!“
Sie darauf mit der ganzen Emphase mütterlichen Stolzes: „Die sollten Sie erst in Ischl seh’n, wenn sie als Dirnen herumgeh’n!“

(28. April 1907)

 

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