Archiv der Kategorie: Gedankensplitter

Splitter.

Ob Frauen Schweigen ist zumeist
Keine ausgemachte Sache,
Denn dies ist auch eine Ausdrucksform
Ihrer vielgestaltigen Sprache.

Fr. P.

(1. Juni 1925)

 

 

 

 

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Splitter.

„Du mußt ihr Herr sein oder Knecht“
Das Sprüchlein klinget nicht so schlecht;
Es fehlet nur der Nachsatz zwar:
„Du bis doch immerdar ihr Narr.“

Wer sich immer fürchtet, erwischt zu werden, den nennt man einen anständigen Menschen.

(1. April 1925)

 

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Splitter.

Auf der Bühne des Lebens werden die Charakterdarsteller immer seltener.

(1. März 1925)

 

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Splitter.

Wenn ein reiches Mädchen sein Herz verliert, dann ist es dem Anbeter meist nur um den Finderlohn zu tun.

Wenn eine Frau aus Unkenntnis über einen Fall nicht sprechen kann, wird sie sich wenigstens auf ihre Verschwiegenheit etwas zugute tun.

(1. März 1925)

 

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Aus dem Notizbuch.

Die Augen sind die Doppelposten, welche das Weib vor Gefahren schützen sollen, oft aber gerade die Verräter der schwachen Position.

So schön die Bewegung zur Hebung der dienenden Klasse ist, möge sich jeder Ehemann hüten, bei sich zu Hause damit zu beginnen.

(1. Dezember 1924)

 

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Splitter.

Schweigen ist Gold – aber nicht immer echtes.

Wenn jeder Mensch sich selber kennen würde, dann gäbe es keine Schmeichler.

(1. November 1924)

 

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Splitter.

Es gibt Frauen, die wie personifizierte Strafgesetze sind. Sobald man mit ihnen in Berührung kommt – ist man auch schon verloren.

Wenn man eine zu gute Haut ist, wird sie einem oft über die Ohren gezogen.

(1. Oktober 1924)

 

 

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Kleine Bosheiten.

In der Liebe kennen die Frauen nur einen Anfang ohne Ende.

Die Frauen sind rücksichtslos, über alles setzen sie sich hinweg, nur nicht über das – erste graue Haar.

Manche Frau hat in der Liebe ein steinhartes Herz, aber ein Herz für harte Steine.

(1. August 1924)

 

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Am meisten Schmuggel wird über die Grenze des Erlaubten getrieben.

Wem das Leben keine Ideen gibt – der hat auch keine Ideen vom Leben. Weiterlesen

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Splitter.

Aus Not in die Ehe ein ist Schritt – aus der Ehe zur Scheidung aber ein Sprung.

I. G. Henger.

(1. Dezember 1923)

 

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Es gibt Menschen, die sich absolut nichts weißmachen lassen; – dabei aber doch angestrichen werden.

Man wirft den Frauen Schwatzhaftigkeit vor, wenn sie aber verschwiegen sind, ist es noch ärger.

Es ist eine Erleichterung für alle Zuhörer, wenn einer plötzlich in seiner faden Rede den Redefaden verliert.

(1. Oktober 1923)

 

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Splitter.

Von einem Menschen, von dem viel gesprochen wird, ist nicht immer viel zu sagen.

(1. Oktober 1923)

 

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Splitter.

Einem Menschen das Leben zu geben, ist manchmal ein ebenso großes Verbrechen, als es ihm zu nehmen.

Viele Leute suchen auf ihre Luftschlösser – Baukredit.

(15. September 1923)

 

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Splitter.

Die Tinte ist kein Spielobjekt. Die Kinder besudeln sich damit – und die Großen nicht minder. Weiterlesen

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Splitter.

Die Seele des Weibes ist das Asyl für schöpferische Kraft.

(15. August 1923)

 

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Splitter.

Die Kraft des deutschen Reiches liegt immer noch in der Zukunft und nicht in der Vergangenheit – wie es die Engländer glauben, aber die Franzosen ganz gut wissen. Weiterlesen

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Splitter.

Mancher glaubt eine Frau in der Tasche zu haben, dabei hat er sie bloß im Portemonnaie.

Manche Ehe ist nur genossene Liebe.

Mancher Reiche gilt sich mehr wie sein Geld, obgleich sein Geld mehr ist wie er.

(15. November 1922)

 

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Splitter.

Die Treue muß überhaupt nicht so fest auf die Welt gekommen sein, weil sie immer zu brechen ist.

(1. August 1922)

 

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Splitter.

Vor Liebe fressen – diese Redensart beweist nur, daß wir noch lieber fressen als lieben.

(15. Juli 1922)

 

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Splitter.

Der Taufschein ist das Entreebillet, der Totenschein das Empfehlungszeugnis im Leben des Menschen.

(1. Juli 1922)

 

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