Inserate.

Erste Prager Frühstücksstube
Wien, II. Praterstrasse 40

Verschleiß von Prager und Wiener Selchwaren. Ausschank von Bieren aus ren. Brauhäusern, Weine v. Landesmusterkeller. Bis 2 Uhr Früh geöffnet.

Jos. Heinr. Mosch, Besitzer

(9. Juni 1912)

 

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Inserate.

Café-Restauration Wagner
vis-à-vis Lusthaus, k. k. Prater.

Großer, schattiger Garten, Ausschank von Pilsner u. Lager direkt vom Faß. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit. Zivile Preise.

Willibald Wagner, Restaurateur.

(9. Juni 1912)

 

 

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Inserate.

Gastwirtschaft „zum Tiroler“
Wien, VI. Nelkengasse 3,

empfiehlt sein bürgl. Lokal. Ausschank von nur naturbel. weissen, österr. und. Tiroler Rot-Weinen u. Bieren aus ren. Brauhäusern. Stets kalte und warme Küche.

Ludwig Schröter, Besitzer.

(9. Juni 1912)

 

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Inserate.

1. Josefstädter Haar-Konfektions-Atelier
Wien, VIII. Josefstädterstr. 29,

empf. sein. streng hyg. Salon für Haar- und Bartpflege. Sterng sep. Damenfrisiersalon. Spezialist in Haar-Konfektion, mit mehr. Auszeichnungen, präm. Manicure, amerik. Hand- u. Nagelpflege.

Emil Holeschovsky.

(9. Juni 1912)

 

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Inserate.

Friseur-Salon Johann Bartole
Wien, VIII. Florianigasse 3,

empf. sein. streng hyg. eing. Salon für Haar- und Bartpflege, sowie sep. Damensalon. Verfertigung sämtl. Haararbeiten. Manicur-Salon. Lager sämtl. Parfümeriewaren. Abonnement in und ausser dem Hause.

(9. Juni 1912)

 

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Inserate.

Café Wehrhof
Wien, V. Schönbrunnerstr. 25

Elegt. nach dem neuesten Komfort ausg. Café. 3 Seifert Billards. Sep. Spielzimmer,  Kegelbahn nach amerik. System. Aufl. d. gel. Journale. Bis 5 Uhr früh geöffnet. Telephon 5410.

Joh. Hubert, Cft.

(9. Juni 1912)

 

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Neue Flüche.

  • Matt und elend sollst du dich fühlen, wie die Sanatogen-Kundschaft und drei Tage lang von der Wiener Gemeinde­ver­tretung die Toaste anhören!
  • Medikamente sollst du schlucken aus einer Prager Apotheke, die kein Ver­schulden trifft!
  • Eine Gratisfahrt von Wien nach Ber­lin sollst du mit­machen, aber als Pas­sa­gier auf einem Aeroplan des Wettfluges!
  • Deine Mittel sollen es dir gestatten, Prof. Ehr­lichs verbessertes „Sal­var­san“ am eigenen Leibe zu erproben!
  • Mit einem Autotaxi sollst du in Wien herum­fahren, und wegen des Schmer­zens­­geldes auf den Zi­vil­rechtsweg ver­wie­sen werden.
  • Von der Wiener Operettensaison sollst du dich im Sommer erholen beim Schlierseer Bauerntheater!

(9. Juni 1912)

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Die verbotenen Brownings.

Das Ministerium des Innern hat die automati­schen Taschenpistolen ver­boten, die weniger als 18 Zentimeter lang sind, und einige Journale erheben deshalb eine bewegliche Klage. Denn ihre Spalten werden von Waffen­fabriks-Inseraten (18 Milli­meter Breite Mindestausmaß) ge­­füllt, und nun gäbe es kein Repetieren und kein „Mausern“ mehr. Damit ist eine ganz neue Art „Revolverjournalistik“ hart betroffen worden.

(9. Juni 1912)

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Wochenkinematograph vom 9.6.1912

Wochenschau.

Wir Österreicher fliegen jetzt,
Den stärksten Aufstieg wir wagen;
Das ist für uns nun Grund genug,
Den Kopf recht hoch zu tragen.

So steig’ auch ich ins Flugschiff rasch,
Um von der Höhe zu blicken.
Zu forschen nach der Situation
Und nach den nächsten Geschicken.

Da blick’ ich zunächst nach England hin,
Das, sicher auf seiner Insel,
Doch wegen deutscher Kriegsgefahr
Stets macht ein großes Gewinsel.

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Eingeordnet unter Wochenkinematograph

Inserate.

Café Edthofer
Wien, XVI. Richard Wagnerplatz 16

Erstkl. Café. 3 präz. Billards. Sep. Spielzimmer,  Zivile Preise. Aufm. Bedienung. Aufl. d. gel. Journale. Bis 5 Uhr früh geöffnet. Telephon 19443.

Rud. Edthofer, Cft.

(2. Juni 1912)

 

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Inserate.

Café Nimmerrichter
Wien, I. Riemergasse 9

Empf. sein nach neuestem Comfort ausgestatt. Café. 2 präz. Billards. Sep. Spielzimmer,  Zivile Preise. Aufm. Bedienung. Aufl. d. gel. Journale. Amerikan. Kegelb. im Souterrain. Bis früh geöffnet.

Josef Nimmerrichter, Cft.

(2. Juni 1912)

 

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Inserate.

Café Tinz
Wien, I. Seilergasse 16

Neu eröffnet. Tagescafé, sep. Spielzimmer, 2 Seifertbillards, Zivile Preise. Aufl. d. gel. Journale.

Johann Tinz, Cft.

(2. Juni 1912)

 

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Inserate.

Café Hold
Wien, III. Hauptstraße 117

Elegt. Café, sep. Spielzimmer, 3 Seifertbillards, Zivile Preise. Aufm. Bedienung. Aufl. d. gel. Journale. Ganze Nacht geöffnet. Telep. 1492.

J. Hold, Cft.

(2. Juni 1912)

 

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Inserate.

Café Maria Theresia
Wien, I. Maria Theresienstrasse 10.

Sep. Spiel- und Billardzimmer, Seifertbill. Sämtl. in- und ausl. Zeitungen, aufmerks. Bedienung, ziv. Preise.

Agathe Salzer.

(2. Juni 1912)

 

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Folgenschweres Automobilunglück.

Die Pfingstfeiertage haben außer den durch ein Auto herbeigeführten Todes­fällen noch ein weiteres Auto­mobil­un­glück hervorgerufen. Wir er­fahren hier­über:

Am vergangenen Samstag herrschte auf der Ring­straße ein besonders dichter Verkehr, da sämtli­che Kaffeehäuser be­setzt waren. Eine Witwe mit sehr ge­brechlichem Herzen und eingerichteter Woh­nung war versucht, mit einem rei­chen Elegant in Unterhaltung zu kom­men. Beim Aufstehen sagte er: „Lesen Sie morgen das ‚Neue Wiener Tagblatt’ – eine der letzten Sei­ten!“ – Sie ließ sich tags drauf die Pfingstnummer kommen und nun ge­schah das Schreckliche. Weiterlesen

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Heitere Wochenfilms.

Unser Kinematograph wird bald zu klein für die vielen aktuellen Films, welche einlaufen. In welche Weltgegend sollen wir zu­erst blicken, welchen Helden zuerst aufs Korn nehmen?

Fangen wir mit Herrn Delcassé an, dem Mann, der einst Deutschland mit Krieg überziehen wollte. Er hoffte einst, einen glorreichen Sieg über eine fremde Großmacht davonzutragen und muß nun eine Niederlage im eige­nen Lande hinunterschlucken. Man machte ihn nicht zum Präsidenten der Kammer, trotzdem er dafür eifrig kandidierte.

Nun läßt er verbreiten, man mache ihn deshalb nicht zum Präsidenten, weil er antideutsch sei. Wir denken umgekehrt, er gebärdet sich antideutsch, um eine Ausrede zu haben, wenn er nicht gewählt wird.

So kaufte einst ein Jude von einem Zigeuner ein billiges Pferd.
„Warum gibt er Dir’s so billig?“ sagte dem Juden ein Glaubensgenosse, „weil es nebbich hinkt.“
„Du irrst“, sagte der Käufer, „das Pferd hinkt, weil es schlecht be­schla­gen ist.“
Da ging nun der andere zum Zigeuner und sagte: „Dummer Kerl, verkaufst ein Pferd so billig, und doch hinkt es nur, weil es schlecht be­schla­gen ist.“
Doch der Zigeuner entgegnete lachend:
„Das Pferd hinkt wirklich, ich habe es absichtlich schlecht beschlagen lassen, damit man meint, es hinke nur deswegen.“

*

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Inserate.

Letzte Neuheit! Ein Wunder der modernen Technik, das

Akkord-Harmonium

mit unterlegbaren Noten von Jedermann sofort zu spielen ist auf dem Gebiete der modernen Musikinstrumente das einfachste und großartigste der Gegenwart. Ausstattung: Gehäuse und Tisch echt altmahagoni, echt nußbaum oder schwarz hochfein poliert, Druckstäbe vernickelt. Tonumfang: 4 ½ Oktaven, davon 2 Oktaven Melodie, 8 Bässe und 8 Akkorde. Größe: 90 cm hoch, 60 cm breit, 43 cm tief. Preis: einschließlich 6 Notenblätter fertig zum Spielen K 180,-. Vorführung ohne Kaufzwang.

Import-House Johann Arlett
Wien, V. Hamburgerstraße 20

(frühere Wienstraße 28 zwischen Pilgrambrücke und Kettenbrückengasse.)

(26. Mai 1912)

 

 

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Inserate.

Yes Porzellan Pouder

der beste Pouder der Welt, beschützt den Teint gegen Sonnenstrahlen und Sommersprossen. Laut Gutachten des Doktor Weinwurm in Wien, k. k. beeideter Gerichtschemiker, ist dieser Pouder vollkommen unschädlich und behauptet den ersten Platz zwischen allen Poudern der Welt. Überall erhältlich. American Porcelain Powder Co. Ltd. New-York. Centralverkaufsstelle für Österreich:

Porzellanpuder, GesmbH
Wien I. Brandstätte 5.

(26. Mai 1912)

 

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Der Chauffeurstreik.

Wie immer der Ausfall des Streiks der Auto­taxi­lenker sein möge: der Aus­fall in der Unfalls-Chronik wird ein bedeu­tender sein. Und ebenso bedeutend die Verän­de­rung im Straßenbild. Die Fiaker ha­ben wieder zwei harbe Rappen, welche sie sich vom Publikum ganz gehörig be­rap­pen lassen und erleben eine wahre Re­nai­s­­san­ce. Denn es ist bekannt­lich eine Eigentümlichkeit des Renaissance-Zeit­al­ters, daß damit die Herrschaft von Ge­walts­menschen und eine individuelle Auf­fas­sung vom Leben (und leben las­sen) Hand in Hand geht. Gerade jetzt zur Firmungszeit! Wo so mancher Göd mit Bangen an einem Auto­standplatz vor­über­eilte, aus Angst, der Firmling werde zu der sil­bernen Uhr auch noch eine Sehnsucht nach der Taxuhr zeigen. Nein, die Gefahr ist abgewendet. Weiterlesen

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Wochenkinematograph vom 26.5.1912

Frankreich und Rußland sind mit einander eng verbunden und vertragen sich nicht, ganz wie ein Ehepaar. Rußland hat starken Appetit auf türkische Brocken, aber Frankreich will dabei nicht mithelfen, und so werden die Botschafter es zu büßen haben. Der französische Botschafter in Rußland, Herr Louis, erklärt auf einmal, das Klima in Petersburg sei für ihn ungesund und sucht um seinen Abschied an. Merkwürdig bleibt, daß er gerade im Sommer weggeht, trotzdem er den zu strengen Winter als Grund seines Abschiedsgesuches angibt. Jetzt hat er keine Erkältung zu befürchten – außer etwa eine Erkaltung gegen ihn bei Hof. Dann allerdings ist das Klima sehr ungesund, und eine schleunige Flucht ist das beste Vorbeugungsmittel.

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