Schlagwort-Archive: Frauen

Das Problem der schönen Frauen:

Daß sich immer noch eine schönere findet.

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Eingeordnet unter Aphorismen&Anekdoten

Splitter.

Ob Frauen Schweigen ist zumeist
Keine ausgemachte Sache,
Denn dies ist auch eine Ausdrucksform
Ihrer vielgestaltigen Sprache.

Fr. P.

(1. Juni 1925)

 

 

 

 

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Eingeordnet unter Gedankensplitter

Kurzschluß.

Von unten und von oben
Verkürzt erscheint die Frau
In knappgehaltenen Roben,
Den Bubikopf erhoben.
Auf letzter Modeschau.

Doch wird mancher Facade
Enthüllter Untergrund,
Taugt er nicht zur Parade,
Belächelt, ohne Gnade,
Von losem Lästermund.

Nur schlanken Undezenten
Vom schöneren Geschlecht,
Doch keinen Korpulenten,
Bejahrten, Indolenten,
Gebührt Fußfreiheitsrecht!

Emma Rosenfeld.

(1. Mai 1925)

 

 

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Weib ist Weib.

Ob sie Mari heißt oder Else,
Ob schlank, ob üppig ist ihr Leib,
In einem Punkt bleibt’s wsecko jedno:
Weib ist Weib!

Ob blond die Haare oder dunkel,
Ob sanft der Blick, ob rigoros,
Ob blau das Aug’, on braun, schwarz, grau – c’est
Toute meme chose!

Ob sie bescheiden, ob gefräßig,
Ob Hunger treibt sie oder Durst,
Ob sie gescheit sind oder blöde,
Alles Wurst!

Ob sie moralisch, unmoralisch,
Pervers sind oder gar normal,
Ob lammfromm oder ob Kanaille,
Ganz egal!

Ob warm die Schnauze oder frostig,
Ob kalt die Lieb’, ob warm gestellt,
In einem Punkt bleibt’s wsecko jedno,
Sie kosten Geld!

Vandenbeumen.

(1. November 1924)

 

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Weiberlist.

Die Schönen sind voll Lug und Listen
In allen ihren Stücken –
Wenn nen feinen Coup sie durchschauen lassen,
Soll ein plumper dadurch ihnen glücken.

(1. Februar 1924)

 

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Eingeordnet unter Aphorismen&Anekdoten

Beweis.

Am Abend jugendfrisch und blühend,
Die Wangen glühend, Augen sprühend,
Die Lippen rosig, Zähne blendend,
Das Mündchen süßes Lächeln spendend,
Die Brauen dicht und fein geschwungen,
Kurz: ein Gedicht, das wohlgelungen.

Am Morgen aber bleich die Wangen,
Von tiefen Falten scharf durchgangen, Weiterlesen

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Eingeordnet unter Allgemein

Wiener Spaziergänge vom 15.11.1923.

Zu den moraluntergrabendsten Giftquellen unseres in moralischer Hinsicht so wohlgeschützten Wiener Gemeinwesens gehören gewiß jene lauschigen Lokale, wo liebeslebensbedürftigen Pärchen ihren illegitimen Trieben freien Ausdruck zu verleihen genügend Gelegenheit geboten wird. Der Volksmund und -sänger weiß von einem kleinen Hotel auf der Wieden und einem solchen „zu den drei Quasteln“ manch reizende Details zu singen und zu sagen zu Nutz, Frommen und Gaudee beifallsgestimmtester Hörer und Hörerinnen in Kabarett und Bar. Bedenklicher werben derart Affären, wenn die amtlich hiezu berufene hohe Hermandad sich bewogen fühlt, in derart heiligen Hallen zu intervenieren, die abnormaleren Genußmenschen ihre sündigen Pforten öffnen. Lasen wir doch erst vor Kurzen, daß ein derart „Maison“ – so wie sein mehr oder minder reizender weiblicher Inhalt von den Schutztruppen der kommunalen Sittlichkeit ausgehoben wurden. Als Nachtrag zu diesem amtlichen Akte nebstdem, daß die abfällige Kritik eines hiesigen Tagblattes hierüber, auch dessen Redakteur in wahrscheinlich sachfällige Mitleidenschaft ziehen dürfte. Weiterlesen

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Eingeordnet unter Inland, Wiener Spaziergänge

Entgegnung.

Dem Manne, der behauptet dreist,
Es gebe Frauen ohne Geist,
Dem künd’ ich hiermit an die Fehde:
Den Geist … des Widerspruchs hat jede.

(15. August 1923)

 

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Eingeordnet unter Aphorismen&Anekdoten

Wiener Spaziergänge vom 15.7.1923.

Wer auf den Pulsschlag Wiens zu horchen versteht, – denn ein jeder Ort hat sein eigenes Herz, – der findet immer wieder Symptome und Wechselerscheinungen, die sich nicht nur mit den Jahreszeiten, sondern permanent auch mit gewissen Terminen geradezu auf Woche und Tag wiederholen. Solch ein kritischer Tag erster Ordnung ist der erste Juli jeden Jahres. Fast genau aufs Datum ändert sich beispielsweise das weibliche Stadtpark- und Volks­gartenpublikum. Wahrung der Reputation verlangt es von allen, die sich’s leisten können, im Monat Juli „am Land“ zu sein und sei es auf einem Heuboden in Kraxendorf oder Mutzenkirchen. Die mondaine Frau ist dies nicht nur sich selbst, sondern auch ihrem Kind und Gatten schuldig. Werfen wir nur ruhig ‘mal so einen Blick in eine „moderne Wiener Ehewirtschaft von heute“. – Einst war’s anders, und der wahrheitsliebend Gefertigte will diesmal nur just eine Gruppe herausgreifen, die Angehörigen derselben – vornehmlich jäh reich Gewordenen – die das alte Wiener Gepräge – und das minder zu seinem Vorteil, recht deklassifiziert hat. Wir wollen durchaus nicht generalisieren und nageln es hiemit ausdrücklich an, daß just und noch immer „d’Weanerin“ das süßherzigste Weiberl am ganzen Erbenrund ist, nur die Anzahl derer hat sich halt zu sehr – zu sehr vermindert, die:

„mit Wenigem zufrieden,
wenn’s Herz nur ist dabei.“ – Weiterlesen

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Eingeordnet unter Inland, Wiener Spaziergänge

Die Frauen.

Wenn ich die Reihe überblicke
Der Mädchen, welche ich geliebt,
Dann sehe ich, daß es zum Glücke
Nur einen Weg: die Frauen! gibt.
Sie sind die holden Zeitvertreiber,
Vor denen alles weichen muß:
Es gibt nichts Höheres als die Weiber!
Nichts Süßeres als Frauenkuß!

Bald sind sie spröd’ in allen Stücken
Und mitleidsvoll für unsern Schmerz,
Bald schließen sie mit Liebesblicken
Den Mann so zärtlich an ihr Herz.
Bald zeigen sie die Tigerklauen,
Bald wieder Pfötchen, weich und warm:
Es gibt nichts Höheres als die Frauen,
Nichts Süßeres als den Weiberarm!

Unmöglich ist ihr nichts auf Erden,
Ihr Reiz erschließt das stärkste Tor.
Durch Frauen kann man alles werden,
Sie zieht hinab, hebt uns empor.
Warum! Fragt einen Menschenkenner,
Der gibt zur Antwort euch genau:
„Es gibt nichts Dümmeres als uns Männer,
Nichts Schlaueres als eine Frau!“

(1. Juni 1923)

 

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Weibliches.

Die Frauen verschweigen nur das, was alle Welt weiß.

Die Tugend ist nicht leicht zu erkennen: entweder ist sie sehr verhüllt oder nackt.

Im Ballsaal geben sich die Frauen Blößen, die sich keine Blößen gehen, wenn sie sich Blößen geben.

Es ist nicht auszudenken, was eine Frau auszudenken vermag.

Die Treue einer Frau ist die Vorsicht – leider sind viele Frauen unvorsichtig.

(1. Februar 1922)

 

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Frauen-Philosophie.

Wir nehmen ja den anständigen Frauen die Gatten weg; sie aber rauben uns die Liebhaber.

(15. Dezember 1922)

 

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Splitter.

Die Unschuld bei manchen Mädchen ist wie eine Klaviatur – einmal darüber gespielt und alle Sinnesfreuden sind unstillbar erweckt.

(1. November 1921)

 

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Splitter.

Viele Frauen wissen von Männerherzen nur, daß es in der Nähe der Brieftasche ist.

(15. Oktober 1921)

 

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Kleinigkeiten.

Es gibt Frauen, welche ihre Schulden in Küssen zahlen und dabei den gezahlten Betrag noch zurückbekommen.

Mancher Mann, dem ein Mädchen ins Auge gestochen hat, braucht dann den Arzt, aber nicht gerabe den Augenarzt.

(15. Oktober 1921)

 

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Splitter.

Die Frauen reden von einander nur böses, aber sie haben wenigstens recht.

(1. August 1921)

 

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Splitter.

So mancher hat es schon erfahren
In der Ehe Zickzack-Linienlauf :
Oft wird der schöne Kopf der Frau zur Fratze
Setzt sie sich einen zweiten auf.

I. G. Henger.

(15. Juli 1921)

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Splitter.

Es gibt Frauen, die wie personifizierte Strafgesetze sind. Sobald man mit ihnen in Berührung kommt – ist man auch schon verloren.

I. G. Henger.

(15. Juni 1921)

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Die Frauen

sind keine Kommunisten.

Jede Frau will ihr eigenes Nest und ihre eigenen Einrichtungsstücke und Kleider, also Privateigentum. Sie will auch keine Regelung der Pro­duktion und ist überhaupt viel fleißiger als der Mann. Und vor allem will sie Reli­gion.

Wieder eine elementare Dummheit der Marxistenführer, den Frauen das aller­weiteste Stimmrecht zu geben.

Die Pfäfflein haben dazu wohlgefällig geschmunzelt.

(1. November 1920)

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Ausgesogen.

Wie aus zarten Blumenkehlchen
Honig saugt die kleine Biene,
Also macht’s mit jedem Manne
Die bestrickende Hermine.

Auch bei mir wollt’ sie’s versuchen,
Doch sie hatte sich betrogen,
Denn mich hatte schon Amanda
Vorher gänzlich ausgesogen!

(1. Juni 1918)

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