Schlagwort-Archive: Witze

Verschiedene Redenarten.

„Ich bin sehr häuslich gesinnt“, sagte die Schnecke.

„Ich darf den Leuten kein X für ein U vormachen“, sagte der Setzer.

„Ich kann nicht oft genug wiederholen“, sagte ein Stotterer.

„Man darf den Leuten nicht immer reinen Wein einschenken“, sagte ein Wirt.

„Die Menschen sind nicht wert, von der Sonne beschienen zu werden“, sagte ein Sonnenschirmfabrikant.

„Ich bin aus den Wolken gefallen“, sagte ein Aviatiker.

„Not bricht Eisen“, sagte ein Einbrecher, indem er die eiserne Kasse erbrach.

(1. Juni 1925)

 

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Kleine Scherze.

Der glücklichere Teil.

Sie: „Weißt Du, daß ich vor Dir den Direktor hätte heiraten können?“
Er: „Nein, ich wußte es nicht, aber ich merkte es an seinem dankbaren Gesicht, wenn wir uns begegneten.“

(1. Juni 1925)

 

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Kleine Scherze

Leumund.

„Das Fräulein Hedy hat sich mit einem Kriminalbeamten verlobt!“
„Geh’n S’! Muß die ein guten Gewissen haben…“

(1. Juni 1925)

 

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Warnung.

„Gelt, Mami, ich darf heute wieder in die Radioausstellung gehen“, bat die 19jährige Paula. „Dort ist so ein netter Herr. Jedesmal bekomme ich einen Bestandteil für Kurts Radio geschenkt, blos nur deshalb, weil ich mich hinsetze und Radio höre. Der Herr meint, ich ziehe die Ausstellungsbesucher an.“

„Das ist soweit ganz gut“, antwortet Mami, „aber das sage ich dir, daß du mir nicht einmal mit einer Erfindung nachhause kommst, die als Entschuldigung gelten soll – für einen in 9 Monaten zu erwartenden Lautsprecher.“

Henger.

(1. April 1925)

 

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Sexuelle Aufklärung.

Der Verein „Sexuelle Aufklärung“ schickte seine Jünger, um zu predigen. Überall wo sie hinkamen, strömte das Publikum zu den Vorträgen. Eines der tüchtigsten Mitglieder war Fräulein Frieda Phrodite. Nachdem sie wieder einen glänzenden Vortrag gehalten und die Hörer aufforderte, daß jeder einzelne an sie herantreten könne, wenn jemand ein Anliegen habe, wartete nach Schluß des Vortrages ein robuster junger Mann auf sie und fragte in flehendem Tone: „Fräulein, sind Sie heute Abend frei?“

(1. April 1924)

 

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Tete-à-Tete.

– Du kannst uns doch nun öfter besuchen! Ich werde dich selbstverständlich meinem Manne vorstellen.
= Na Du, wird er auch nicht Verdacht schöpfen?
– Ach bewahre! Daran ist er gewöhnt!

(1. März 1925)

 

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Die reiche Erbin.

– Fräulein Mimi, ich bete Sie an!
= Ich fürchte, Herr Wind, daß das nur ein Notgebet ist.

J. G. H.

(1. Februar 1925)

 

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Die Palette.

„Das Fräulein Trude übertrifft wirklich die Natur.“
„Wie meinen Sie das?“
„Die hat mehr Farben im Gesicht als der schönste Schmetterling auf seinen Flügeln.“

(1. Februar 1925)

 

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Per distance.

Reisender (zu einem Hausknecht, der ihn hinauswerfen will): Treten Sie mir ja nicht zu nahe!

(1. Oktober 1924)

 

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Au!

Kauft da kürzlich ein Fremder bei einem Uhrmacher in der Rotenturmstraße eine goldene Omega, bezahlt sie, greift gleich, nachdem er das Geschäft verlassen, nach ihr… Sie ist weg. Er zurück in den Laden. Lebhafteste Auseinandersetzung. Der Uhrmacher schwört Stein und Bein, die Omega sei nicht dort geblieben. Entrüstet verläßt der Fremde das Lokal, eilt in sein Hotelzimmer. Die gekaufte Uhr liegt auf seinem Nachtkastel. Die Uhr ist … vorausgegangen … um eine halbe Stunde.

(1. Oktober 1924)

 

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Eingeordnet unter Allgemein

Viel beansprucht.

„Ich“, erklärte Herr Wind, „kann nur in einem Schaltjahr heiraten. Wissen Sie, ich bin beruflich das ganze Jahr und jeden Tag so beansprucht, daß mir in einem gewöhnlichen Jahr gar keine Zeit übrig bleibt.“

J. G. Henger.

(1. Oktober 1924)

 

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Einfache Rechnung.

„Erst informieren Sie sich bei mir über die Höhe der Mitgift, und dann bitten Sie um die Hand meiner Tochter?!“

„Das ist doch ganz logisch. Jetzt hat ihre Tochter viel mehr Wert.“

J. G. Henger.

(1. Oktober 1924)

 

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Eingeordnet unter Aphorismen&Anekdoten, Kleine Scherze

Das Opfer.

„Was? Du fühlst dich Mutter?! Wie bist du denn zu der Bekanntschaft gekommen?“

„Im Kino bei dem Film: ‚Schritt für Schritt’.“

J. G. Henger.

(1. September 1924)

 

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Gleichwertig.

„Sonst hatten Sie gar keine Berührung mit dem Zeugen?“

„Ja, einmal sind wir beim Tor des Landesgerichts zusammengestoßen; ich bin heraus, er hinein – gegangen.“

(1. September 1924)

 

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Falsch verstanden.

„Herr Leutnant, sind Sie für das Studium der Mädchen?“

„Aber selbstverständlich – ist meine angenehmste Zerstreuung.“

(1. September 1924)

 

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Ein glücklicher Zwischenfall.

„Nun, Mize, wie ist denn eure Hochzeitsreise per Automobil verlaufen? War dein Gatte recht zärtlich?“

„Ach, auf der eigentlichen Reise war er’s nur einmal; als bei Franzendbad die Maschine wegen eines überfahrenen Spaziergängers halten mußte, hat er Zeit für einen Kuß erübrigt.“

(1. August 1924)

 

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Anknüpfung.

„Mein Fräulein, darf ich Sie begleiten? Meine Anschauung über das Sittliche paßt so gut zu Ihrem Dekolté.“

Henger.

(1. Juli 1924)

 

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Ein neuer Beruf.

„Servus, Weckermann“, begrüßte ein Maler seinen Studiengenossen, „was machst Du, wo bist Du?“
„Ich bin Verkehrsmaler!“
„Verkehrsmaler?!“
„Ja. Ich stelle alle Streikenden, einmal die Industrieangestellten, einmal die Gemeindeangestellten, einmal die Bundesangestellten, einmal die, dann die – in malerische Gruppen, damit die Fremden seh’n, daß Wien trotz alledem eine künstlerische Physiognomie hat…“

J. G. Henger.

(1. Juli 1924)

 

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Mitteilung.

Im 41er Haus ists mit der Moral net weit her. Seit Jahren wars kürzlich der Fall, daß dort auch eine Verheiratete ein Kind bekommen – und die war nur auf Besuch im Hause.

J. G. Henger.

(15. April 1924)

 

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Aus dem Jahre 2000.

„Was, Sie sind schon 120 Jahre alt? Ihre geordnete lebensweise hat Sie wohl so konserviert?“

„Wissen S’, Herr, ich bin ein Österreicher und mit Zuversicht auf die Sanierung bin ich halt so alt geworden.“

I. G. Henger.

(1. April 1924)

 

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